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Schneidebretter aus Holz

Schneidebretter - unerlässlich in der Küche

Holz eignet sich hervorragend für Schneidebretter. Es schont die Messerklinge, ist unglaublich stabil und natürlich schön.

Es ist nicht, wie von vielen behauptet unhygienisch. Bakterien haben auf Holz weniger Chancen zu überleben, da das Holz schneller abtrocknet als vergleichbare Schneidebretter aus Kunststoff. Zudem sind in bestimmten Holzarten wie etwa Eiche Gerbsäure enthalten. Die Gerbsäure wirkt antibakteriell und tötet so Baktieren auf natürliche Art und Weise ab. Natürlich sind auch andere Hölzer keine Bakterienschleudern und können so unbedenklich in der Küche viele Jahre eingesetzt werden.

Vorraussetzung ist, dass das Holz hart genug ist, damit das Messer bei Benutzung nicht zu tief in das Küchenbrett schneidet. Es darf aber auch nicht zu hart sein, damit die scharfe Klinge der Küchenmesser geschont werden. Enthusiasten ermitteln sogar die richtige Tiefe für den Einschnitt in das Holz um so das Schneiden zu erleichtern.

Nach vielen Schnitten lösen sich aus jedem Schneidebrett Teile heraus und gehen ins Essen über. Bei guten hölzernen Schneideunterlagen ist das unbedenklich. Es kann vermindert werden, wenn das Brett regelmäßig abgeschliffen wird. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass das Holz aus einem ökologischen und am besten nachhaltigen Anbau kommt. Wir achten bei unserem Holz genau darauf, wo der Baum einmal stand und wie er verarbeitet wurde.

Die besten Eigenschaften zum Schneiden hat Eiche. Buche, Nussbaum, Ahorn und Esche eignen sich ebenfalls sehr gut. Populär und gleichzeitig umstritten ist Bambus. All diese Hölzer haben gemeinsam, dass sie eine sehr hohe Dichte und auch nach vielen Schnitten noch verhältnismäßig glatte Oberfläche haben. Trotzdem schützen Schneidebretter aus dem Material die Schneide guter Messer. Schöne Küchenbretter sind ideal als Schneidunterlage zum Zerkleinern sowie zum Anrichten und Servieren.

Am besten ist es, wenn diese Holzarten auch noch als Stirnholz geschnitten ist. Einschnitte schließen sich durch diese Herstellungsart mit den nach oben gerichteten Holzfasern zum Teil wieder.

Hirnholz oder Stirnholz

Die Begriffe Stirnholz, Hirnholz oder auch Kopfholz stehen für die gleiche Art der Verarbeitung von Holz. Für die Herstellung von Stirnholz und Hirnholz wird Holz nicht wie üblich längs zum Stamm, sondern quer zum Stamm geschnitten. Anschließend wird es in Würfel oder kleine Teile zerlegt und so aneinander gesetzt, dass die Jahresringe des Baumes von oben sichtbar sind. Schneidebretter aus Stirnholz / Hirnholz sind belastbarer. Sie bleiben auch länger ansehnlich, da Schnitte auf der Maserung nicht so auffallen.

Stirnholz und Hirnholz eignen sich für die Herstellung von Schneidbrettern sehr gut, da Schnitte die Fasern zerteilen und nicht zerschneiden. Die Fasern von Stirnholz / Hirnholz Schneidbrettern schließen sich durch Feuchtigkeit und neue Schnitte wieder, so dass das Schneidbrett optisch länger ansprechend bleibt.

Hackblöcke (dicke Schneidbretter) werden besonders häufig aus Stirnholz gefertigt. Durch die Lage der Fasern verteilt sich der große Druck beim Hacken besser und tiefes Eindringen in das Holz schädigt es nicht so, wie normale Schneidbretter.

Durch die kapillare Wirkung der Fasern wird Feuchtigkeit durch die natürliche Sogwirkung der Fasern schneller eingezogen und abgegeben. Die natürliche antibakterielle Wirkung des Holzes wird mit Hilfe dieser Eigenschaften verbessert. Schneidbretter aus Stirn- und Hirnholz können abgeschliffen werden, um wieder eine glatte Oberfläche zu erhalten. Vor allem bei den, mehrere Zentimeter dicken, Hackblöcken ist das Abschleifen üblich und im  gewerblichen Bereich normal. 

Warum Stirnholz?

Die Lage der Wachstumsringe des Holzes hat mehrere Vorteile. Optisch ist und bleibt ein Schneidbrett aus Stirnholz besonders ansprechend. Durch die Lage der Fasern verträgt das Holz mehr Druck. Schneiden und Hacken mit dem Messer wird erleichtert, da Fasern zerteilt und nicht durchschnitten werden müsse

Schneidebrett Tipp - Geruch und Hygiene

Da viele Schneidebretter – egal ob hölzern oder aus Kunststoff – den Geruch von stark riechenden Lebensmitteln annehmen, sollten mehrere zum Schneiden verwendet werden. Auf einem Schneidbrett können z. B. Knoblauch, Zwiebeln und Fisch geschnitten werden, während auf anderen Küchenbrettern Fleisch, Brot, Salat, Gemüse oder Obst zerkleinert werden.

In Profiküchen wird aus hygienischen Gründen verlangt, dass für unterschiedliche Lebensmittelarten separate Schneidebretter zum Schneiden verwendet werden. Ich empfehle ein Schneidebrett nur für Obst zu verwenden, eines nur für Fisch und Fleisch und eines nur für Gemüse. So vermischen sich bestimmte Gerüche und Geschmäcker nicht und man ist so mit der Hygiene auf der sicheren Seite. 

Pflege von Holz in der Küche

Leinöl von Linolja

Hölzerne Schneideunterlagen trocknen mit der Zeit aus. Durch die Reinigung und häufiges Schneiden verlieren sie darüber hinaus mit der Zeit ihre intensive Farbe. Um diese wieder aufzufrischen und das Naturprodukt zu pflegen, sollten Schneidebretter alle paar Monate mit hochwertigem Öl eingerieben werden. Das Öl frischt die natürlichen Eigenschaften des Holzes auf und verlängert damit die Lebensdauer. Durch das Holzöl erhalten ausgebleichte Holzbretter wieder ihren warmen Farbton zurück. Zur Pflege eignet sich am besten ein hochwertiges Leinöl. Auf keinen Fall sollte Olivenöl verwendet werden, da dieses nicht aushärtet und mit der Zeit „ranzig“ wird.

Wenn die Oberfläche eines Holzbrettes durch viele Schnitte uneben und rau geworden ist kann es mit einem feinen Schleifpapier abgeschliffen und abschließend eingeölt werden. Durch diese Behandlung erhält es seine edle Optik zurück und die Reinigung wird erleichtert. Auch diesen Vorteil hat Kunststoff nicht.

Welches Öl für Holzschneidebretter?

Am besten eignet sich ein hochwertiges Leinöl. Verwendet werden können aber auch andere gute Speiseöle wie Rapsöl und Sonnenblumenöl. Wie du Holz generell pflegen solltest findest du in unserem Beitrag dafür >>hier<<.

Darf Holz in die Spülmaschine?

Holz Schneidebretter sind in den meisten Fällen nicht für die Geschirrspüle geeignet. Sicherlich gibt es spezielle Schneidebretter aus Holz, die spülmaschinengeeignet sind, jedoch nimmt Holz nicht nur Gerüche und Geschmäcker auf, sondern auch chemische Substanzen welche meistens in Spülmaschinentabs enthalten sind. Und das möchte in der Regel ja niemand später in seinem Essen haben. 🙂

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